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Atelier für Architektur + Bauökologie
Gestaltung und Planung | Energie und Baubiologie | Bauberatungen und Schätzungen
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Minergie-P-Eco in Rosshäusern

Konstruktion-Beschreibung Minergie - Passivhaus - Eco
Hinter der verschalten Holzständerkonstruktion mit Isolation aus Zellulosefasern ist eine 6 cm dicke Lehmschicht aus Lehmbauplatten mit einem Strohanteil von 3% eingebaut worden, plus einem Lehmverputz. Diese Lehmplatten sorgen für das angenehme Wohnklima, für nicht zu feuchte und nicht zu trockene Luft.
Es wurden viele naturbelassene Baumaterialien, wie Eichenparkett, Fermacellplatten mit Leimfarbe an den Decken, Lehm- und Muschelkalkverputz an den Wänden verwendet. Die Bauherrschaft hat dazu im Innenausbau selbst Hand angelegt.
Die strengen Anforderungen an die gute Isolation von Neubauten haben bei konventioneller Bauweise zur Folge, dass in den Räumen die Luftfeuchtigkeit schnell zu hoch ist, weil die Isolation in der Regel mit einer Dampfsperre ausgeführt ist, die keine Feuchtigkeit aufnimmt. Lehmwände können hier entscheidend das Innenklima verbessern. Sie nehmen Luftfeuchtigkeit auf, transportieren diese nach aussen und sorgen im heissen Sommer dafür, dass sich das Raumklima nicht zu stark erwärmt und die Lehmwände haben dann eine kühlende Funktion.

Technik
Im Minergie-P-eco Zweifamilienhaus sorgen die auf dem Dach installierte Solaranlage für Warmwasser, die Solarzellen der Fotovoltaikanlage sowie die kontrollierte Lüftung und der Wasserspeichertank dafür, dass das Haus den strengen Normen des Passivhauses genügt. So wird nur eine geringe Menge von Holz-Pellets zur Wärmeerzeugung bei kalten Wintertagen verbrannt. Vielmehr wurden Materialien gewählt, die neben den erforderlichen guten Dämmeigenschaften auch für ein ideales, gesundes Wohnklima sorgen.

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